Business Continuity Management

23 Apr

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Warum braucht ein Unternehmen ein Business Continutiy Management System (BCMS)?

Diese Frage haben wir bereits in unserem Blog-Beitrag im Februar 2018 gestellt.

Heute, mitten in der Corona-Krise Covid-19, stellt sich die Frage nach dem „warum“ nicht mehr, sondern es stellt sich nur noch die Frage, ob es ein BCMS gibt und ob dieses für das Unternehmen angemessen ist. Wenn nicht, werden Schäden unvermeidlich sein.

Dennoch ist es auch jetzt noch nicht zu spät, sich mit dem Thema Notfall- und Business Continuity Management zu befassen. Die Krise kann ja noch eine Weile dauern und die Nächste kommt bestimmt.

Die beiden ISO Standards ISO 22301:2019 als Zertifizierungsstandard und die ISO 22313:2020 als Leitfaden zur Umsetzung helfen uns, Informationen über kritische Prozesse und Ressourcen zur Leistungserbringung im Unternehmen zu sammeln. Diese werden priorisiert, bewertet und geeignete Maßnahmen abgeleitet, um die Geschäftsfähigkeit auch unter widrigen Situationen aufrechtzuerhalten. Somit kann der Fortbestand des Unternehmens abgesichert werden.

Es werden auf Basis einer sogenannten Business Impact Analyse kritische Prozesse und Ressourcen ermittelt und die Auswirkungen auf das Unternehmen bei deren Verlust oder eingeschränkter Verfügbarkeit analysiert. Im Risikomanagementprozess werden anschließend Bedrohungen und Schwachstellen bewertet und geeignete Maßnahmen abgeleitet. Dabei hat die Prävention immer Vorrang vor der Reaktion. Es geht also darum, das Unternehmen zu „härten“, widerstandsfähiger, also resilienter zu gestalten.

Hier kann es sich um alternative Prozesse und Ressourcen, wie auch um Redundanzen im cold und hot standby handeln. Was die richtige Maßnahme ist, ist abhängig vom Unternehmen selbst, wie auch von wirtschaftlichen und technischen Aspekten.

Reaktive Maßnahmen sind Notfall- und Business-Continuity-Pläne und eine enge Einbindung ins Krisenmanagement. Ein zentraler Bestandteil des BCMS das kontinuierliche Testen und Üben. Damit jeder weiß, was im Falle des Falles zu tun ist und alle Handgriffe sitzen. Angefangen vom Krisenstab, bis zu den Teams in IT, Produktion und Logistik. Dabei dürfen Sie die externen Schnittstellen nicht vergessen.

Wenn Sie jetzt gut vorbereitet sind werden Sie sehen, dass Sie -wie man so schön sagt- „vor die Lage“ kommen und zumindest auf dem notwendigen Maß leistungsfähig sind. Hier steht das Überleben im Vordergrund!

Ansonsten stellen Sie jetzt vielleicht fest, dass Sie zwar wissen was Homeoffice ist, aber nicht in der Lage sind es für sich zu nutzen, weil Ihnen die Infrastruktur dafür fehlt.

Doch was jetzt tun, wenn die bisherige Planung sich als nicht ausreichend erweist oder es im schlimmsten Fall gar keine Planung gibt?

Dann sind wir für Sie da und helfen Ihnen von survive zu prosper gemäß unserem Motto #surviveANDprosper.

Konkret bedeutet dies, auf die Schnelle folgende Herausforderungen zu meistern:

SURVIVE

  • Einrichten und Befähigen des Krisenstabes
  • Beratung des Krisenstabes
  • Analyse welche Prozesse das Unternehmen am Leben erhalten können
  • Welche Ressourcen Sie hierzu benötigen
  • Welche Maßnahmen Sie einleiten müssen und können
  • Welche Risiken auf Sie zukommen

PROSPER

  • Wie Sie nach der Krise wieder zu einem geregelten Betrieb zurückfinden können
  • Wodurch Sie wieder zu „alter Stärke“ finden
  • Welche „alten Zöpfe“ abgeschnitten bleiben
  • Welche Chancen Sie ergreifen können
  • Wie Sie sich auf die nächste Krise vorbereiten können

 

Business Continuity Management

 

 

Urheber: Jeffrey Hamilton von Photo Image auf Canva

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