Kontext

Notfall- und Business Continuity Management

Oft passiert nichts, aber wenn etwas passiert, zahlt es sich aus, gut vorbereitet zu sein! Entwickeln Sie rechtzeitig ein Notfall- und Business Continuity Management, um im Fall der Fälle genau zu wissen was zu tun ist. Wie das geht?

Zeigen wir Ihnen hier!

Die Grundlagen


Was bedeutet Business Continuity Management (BCM)?
Es geht darum, potenzielle Bedrohungen für die Liefer- und Überlebensfähigkeit des Unternehmens zu ermitteln und Maßnahmen abzuleiten, mit denen die Organisation widerstandsfähiger gegen solche Szenarien wird. Dabei steht Vorbeugung im Vordergrund, aber auch die gezielte Reaktion zum Beispiel durch Notfallpläne. Das Ansehen, die Marke und alle überlebenswichtigen Geschäftsprozesse sollen geschützt werden.

Ab wann spricht man von einer Krise?
Treten ungeplante Ereignisse ein, auf die angemessen reagiert werden muss, liegt eine Krise vor. Das gleiche gilt, wenn eine Notfallsituation ein solches Ausmaß annimmt, dass zur Koordination der Maßnahmen das Krisenmanagement aktiviert werden muss, um als Entscheidungsgremium die Maßnahmen zu leiten und zu überwachen.

Beim Krisenmanagement gilt es, schlanke Strukturen für schnelle Entscheidungen zu nutzen.

Oberstes Ziel eines Business Continuity Managements ist es, die Handlungsfähigkeit und die Existenzerhaltung der Organisation nach Eintritt eines Notfalls oder einer Krise sicherzustellen. Dazu gehören:

  • Schutz von Leben und Gesundheit aller Mitarbeiter und betroffener Personen;
  • Vermeidung der Unterbrechung von kritischen Geschäftsprozessen;
  • Stabilisierung und Sicherstellung der wirtschaftlichen Existenz der Organisation;
  • Aufrechterhaltung des Geschäftsbetriebs und Wiederherstellung unterbrochener Prozesse;
  • Wiederanlauf des Normalbetriebs nach Notfällen/ Krisen.

Was gehört zum Notfallmanagement?

  • Inkraftsetzung der Notfallorganisation durch den Leiter des Krisenstabs und die Durchführung der Notfallmaßnahmen zur Stabilisierung oder Wiederherstellung des Geschäftsbetriebs in den relevanten Geschäftsbereichen durch die Notfallorganisation
  • Kommunikation aller relevanten Informationen an die Beteiligten, sowie die Geschäftsleitung
  • Kommunikation mit externen Dienstleistern
  • Kommunikation mit internen und externen Interessensgruppen im Rahmen der Notwendigkeit
  • Gegebenenfalls Kommunikation mit externen Rettungsdiensten (Feuerwehr, Polizei, THW, usw.)
  • Gegebenenfalls Kommunikation mit Presse und Medien

Was gehört alles in einen Notfallplan?

 

  • Auflistung aller kritischen Geschäftsprozesse inkl. der maximal tolerablen Ausfallzeiten und, wo nötig, des Notfall-Outputs des Prozesses (z.B. Mindestproduktionsmenge, um die wichtigsten Kunden zu beliefern)
  • Kritische Abhängigkeiten zu anderen internen oder externen Prozessen
  • Verantwortliche Personen für den Notbetrieb / Notbesetzung
  • Alarmierungsketten und Vorgaben zur Notfallkommunikation
  • Beschreibung des Notfallszenarios
    • Auswirkungen
    • Strategie zur Verhinderung oder Verminderung des Schadens
    • Maßnahmen zum Erreichen des Notbetriebs
    • Dokumentation getroffener Entscheidungen
    • Dokumentation getroffener Maßnahmen

Wie kann für den Notfall geübt werden?

 

  • „Walk-through-plan“
    Ziel ist es, die logischen Abläufe der Schritte zu durchdenken und mögliche „Stolperfallen“ aufzudecken.
    Diese Methode kann gemeinsam mit dem mindestens jährlichen Review des Planes erfolgen.
  • Simulation
    Der Ablauf eines Notfall-Plans wird simuliert. Dabei ist insbesondere auf den zeitlichen Ablauf und die Wechselwirkung zur Kommunikation mit Kunden und externen Partnern zu achten.
  • Übung oder Teilübung
    BC-Pläne sollen zu strategischen Zeitpunkten geübt oder zumindest zum Teil geübt werden.

Nur in der Übungssituation kann unter realitätsnahen Bedingungen festgestellt werden, wieweit die theoretischen Pläne in der unternehmerischen Praxis wirken und ob sie in der Lage sind, die gesetzten Ziele zu erreichen.

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