Die Kunst des richtigen Scopes

26 Feb

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„Jetzt kommen wir doch nicht drum herum“, denkt sich Mustermann, Geschäftsführer des gleichnamigen Maschinenbauunternehmens. Seit Jahren versucht er, um eine Scope-Erweiterung herum zu kommen, weil er den Aufwand scheut. Bisher konnte er seine Kunden damit zufrieden stellen, dass sein Unternehmen ein ISMS, Informationssicherheitsmanagementsystem, betreibt. Keiner hat sich den Scope genauer angesehen. Jetzt steht eine Ausschreibung für einen sehr großen Auftrag an und eine Forderung ist, das komplette Unternehmen im Scope enthalten ist.

„Herr Schulz, wir müssen die Scope-Erweiterung in vier Wochen unter Dach und Fach haben“, ereifert sich Mustermann. „Das ist doch kein Problem, oder?“ Herr Schulz schaut ihn etwas irritiert an und erklärt ihm, dass so eine Scope-Erweiterung nicht innerhalb dieser kurzen Zeit zu machen ist, weil mehr als nur ein firmeninterner Text daran hängt. Herr Mustermann ist außer sich. Fürchtet er doch um den großen Auftrag, der das Unternehmen aus der Schieflage bringen soll.

„Herr Schulz, machen Sie mir bis morgen einen Zeit- und Aufgabenplan.“

Einen Tag später sitzen Herr Mustermann und Herr Schulz in einer Besprechung über den Ressourcen- und Zeitplan. Herrn Mustermann bleibt der Mund offen stehen, als er den Betrag und die Zeitschiene sieht. „Das muss schneller zu machen sein, unsere Existenz hängt daran“, schreit Herr Mustermann mehr aus Angst als aus Wut. „Ich erwarte Nacht- und Wochenendarbeit.“

Herr Schulz sieht ihn verständnislos an. „Ich … habe … sie … bereits … mehrfach … darauf … hingewiesen …, dass …“ weiter kommt Schulz nicht, bevor Mustermann ihn unterbricht: „Sie waren einfach nicht hartnäckig genug und haben mir vor allem nicht die Folgen aufgezeigt“, brüllt Herr Mustermann. „Jetzt haben wir den Salat.“

Mustermann weiß nicht, wie es weitergehen soll… Er erinnert sich an die Visitenkarte von der Detektei Rühl und wählt die Nummer. Am anderen Ende wird der Hörer abgenommen und …

 

Was ist der Scope bezogen auf ein Management?

Für den Managementbereich lässt sich „Scope“ ganz einfach mit „Projekt- und Leistungs-Umfang“ übersetzen. Der Scope dient als Instrument der Projektplanung. Er ist ein Teil des Projektmanagements und schließt alle Inhalte, Anforderungen, Produkte, Dienstleistungen und Ergebnisse, die für einen erfolgreichen Projektverlauf notwendig sind, ein.

Sie stellen sich immer die Fragen nach dem: „Was soll im Projekt geleistet werden? – Was soll erreicht werden? – Was wird für die Umsetzung benötigt?“

Welche Vorteile bietet der Scope im Management?

Um gemeinsame Projektziele aufzustellen, die zwischen den Projektbeteiligten und den internen / externen Kunden erarbeitet werden, braucht es ein gutes Scope-Management. Es bildet die Basis für eine gelungene Kommunikation.

Klaren Definitionen und eindeutige Ziele ergeben den großen Vorteil. So werden genau die Aufgaben im Projekt durchgeführt, die zum erfolgreichen Abschluss notwendig sind.

Abweichungen vom Ziel, gewollt und ungewollt, werden zeitnah deutlich und eine Zielkorrektur kann vorgenommen werden. Das wiederum führt bei allen Beteiligten zur Zufriedenheit für das Gesamtprojekt.

 

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„Die Kunst des richtigen Scopes –

Was Sie bei der Umsetzung von ISO/IEC 27701 beachten müssen.“

 

Urheber: anyaberkut von Getty Image Pro auf Canva

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