DSGVO – Seien Sie sicher.

24 Mai

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Diesen Freitag ist es soweit, die Datenschutzgrundverordnung (DSGVO) gilt ab dem 25.05.2018 unmittelbar in allen EU-Mitgliedsstaaten. Das kommt nicht überraschend, da diese bereits seit 2016 mit einer zweijährigen Übergangsfrist in Kraft getreten ist.

Doch was das Thema für viele so nervenaufreibend macht, ist die Unsicherheit, die damit einhergeht. Wie genau sind die Vorgaben der Verordnung auszulegen? Wer wird als Präzedenzfall herhalten müssen? Hoffentlich jemand anderes und nicht das eigene Unternehmen.

Um diese Unsicherheit in den Griff zu bekommen und sich mit klarem Kopf auf das Wesentliche zu konzentrieren, hilft es sich immer wieder vor Augen zu führen, was der Gesetzgeber mit dieser Verordnung bezwecken möchte.

 

Art. 1 DSGVO – Gegenstand und Ziele

(1) Diese Verordnung enthält Vorschriften zum Schutz natürlicher Personen bei der Verarbeitung personenbezogener Daten und zum freien Verkehr solcher Daten.

(2) Diese Verordnung schützt die Grundrechte und Grundfreiheiten natürlicher Personen und insbesondere deren Recht auf Schutz personenbezogener Daten.

(3) Der freie Verkehr personenbezogener Daten in der Union darf aus Gründen des Schutzes natürlicher Personen bei der Verarbeitung personenbezogener Daten weder eingeschränkt noch verboten werden.

 

Wenn Sie bei der Umsetzung der notwendigen Maßnahmen immer wieder die natürliche Person und deren Recht auf Schutz ihrer persönlichen Daten in den Fokus stellen, können Sie verhindern sich in Details zu verlieren. Also, wenn Sie sich in einer philosophischen Diskussion wiederfinden, ob und wo auf ihrer Homepage überall die Cookie-Zustimmung auftauchen soll und ob jedem Cookie einzeln zugestimmt werden muss, stellen Sie sich die Frage: Was hilft effektiv dabei den Schutz der personenbezogenen Daten zu gewährleisten, ohne den Anwender zu verwirren?

Es gibt so schon genug zu tun, um den Datenschutz im Unternehmen zu gewährleisten. Um diese Herausforderungen pragmatisch und professionell zu meisten, stellen wir unseren Kunden Hilfsmittel zur Verfügung, um zum Beispiel eine strukturierte Übersicht der Verarbeitungstätigkeiten zu erstellen, um dann in einem zweiten Schritt zu prüfen, ob eine nähere Betrachtung dieser Prozesse in einer Datenschutzfolgenabschätzung notwendig ist.

 

Für folgende Themen stellen wir unter anderem Hilfsmittel bereit:

  • Verzeichnis von Verarbeitungstätigkeiten
  • Datenschutzfolgenabschätzung
  • Auskunfts- und Interventionsrechte betroffener Personen
  • Musterschreiben: Meldung an die Aufsichtsbehörde
  • Musterschreiben: Auskunft an Betroffene
  • Muster: Benennung eines Datenschutzbeauftragten
  • Datenschutzkonzept inkl. Umsetzungsvorschlägen für die Datenschutzprinzipien

Doch auch hier gilt: Einfach nur ein Vorlage-Dokument kaufen, reicht nicht aus. Wichtig ist das Verständnis für das Thema Datenschutz, die Unterstützung durch die Geschäftsführung und Verantwortliche, die sich um die notwendigen To-Do´s kümmern und kontinuierlich verbessern. Nur wenn der Datenschutz im Unternehmen tatsächlich gelebt wird, kann man der Zeit nach dem 25.05. entspannt entgegensehen. Wir unterstützen Sie gerne bei dieser Herausforderung, als Sparringspartner für fachliche Fragen, beim Aufbau eines Datenschutzmanagementsystems oder im Rahmen einer langfristigen Partnerschaft. Seien Sie sicher.

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