IT-Risikomanagement und seine Umsetzung – Aufgaben eines CISO

10 Dez

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Ein durchdachtes und aktuelles Risikomanagement der IT-Systeme ist heute in Unternehmen ein unerlässlicher Faktor. Die reibungslose und ständige Verfügbarkeit der Systeme ist ein wichtiger Wettbewerbsfaktor. Somit müssen Gefahren so früh wie möglich erkannt werden und sofortige Gegenmaßnahmen eingeleitet werden, um Ausfälle zu verhindern. Gleichzeitig gibt es immer mehr Bedrohungen, wie Cyber- oder Hackerangriffe, die den Ausfall des Systems bedrohen oder sogar zum Ruin eines Unternehmens werden können. Die wichtigste Aufgabe eines CISOs, Chief Information Security Officer, ist, ein ganzheitliches Risikomanagement zu erstellen, um die Risiken zu erkennen und auszumerzen.

Ein Chief Information Security Officer hat die Gesamtverantwortung für die Informationssicherheit eines Unternehmens. Hierbei hat er viele verschiedene Aufgaben. So etabliert er zum Beispiel ein Managementsystem zur Informationssicherheit, arbeitet Sicherheitsrichtlinien und -vorgaben aus oder passt diese an. Er führt kontinuierliche Analysen und Optimierungen hinsichtlich der IT-Sicherheit durch oder führt Risikoassessments und Business Impact Analysen durch.

Aufgrund der immer weiterwachsenden Digitalisierung in Unternehmen und der wachsenden Aggressivität der Hacker, stehen CISOs vor immer größeren Herausforderungen. Da zudem das Tempo in Unternehmen immer höher wird und die Ressourcen begrenzt sind, ändert sich der Aufgabenbereich eines CISOs deutlich. Demnach muss der CISO immer mehr strategische Managementaufgaben übernehmen, damit Risiken und Sicherheitslücken frühzeitig vermieden werden können. Die Erarbeitung eines Risikomanagementsytems ist eine der bedeutendsten Aufgaben.

Hierbei empfiehlt es sich, zu Anfang die Bedeutung eines IT-Risikomanagements für den Unternehmenserfolg hervorzuheben. Zudem muss eine Risikoklassifizierung bestehen. Ein nächster Punkt wäre die Erarbeitung und die Einführung von Standards bezüglich vorhandener Gesetze und Richtlinien. Und schließlich müssen bestimmte Risiko-Methoden und -prozesse als auch Controllingmaßnahmen eingeführt werden.

Danach kann sich erst mit einem ganzheitlichen Risikomanagementsystem befasst werden. Das heißt, es müssen Risiken identifiziert, die Eintrittswahrscheinlichkeit muss bestimmt, die Schadenwirkung muss eingeschätzt und tolerable Limits müssen festgelegt werden. Zudem muss der Umgang mit den Risiken beschrieben werden, das sogenannte Risiko-Handling. Der letzte Schritt ist das Risiko-Monitoring und es beinhaltet die geplanten Sicherheitsmaßnahmen. Das Risikomanagement ist nicht als Einmal-Aufgabe anzusehen, es muss immer alles auf dem aktuellsten Stand und somit kontinuierlich geprüft und angepasst werden.

Wenn ein erfolgreiches Risikomanagement besteht, können Unternehmen ihre Wettbewerbsfähigkeit nicht nur erhalten, sondern auch steigern. Zudem können neue Marktchancen wahrgenommen werden. Hierbei muss das Risikomanagement nicht nur innerhalb der IT, sondern in allen Unternehmensbereichen ganzheitlich umgesetzt werden. Das heißt auch, alle Mitarbeiter müssen ins Boot geholt werden, damit es ein Erfolg wird.

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https://www.security-insider.de/aus-it-risikomanagement-wird-chancen-management-a-876427/&xing_share=news

https://www.tecchannel.de/a/it-risikomanagement-bietet-chancen,438604

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