Mal wieder Awareness… – in der E-Mail-Welt

06 Jul

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Awareness und Cybercrime sind Themen, dass aus unserer heutigen Welt nicht mehr wegzudenken sind. Angreifer denken sich immer neue Methoden aus, um Anwender und Unternehmen zu schaden und sich selbst daran zu bereichern.

Jüngstes Beispiel der Trojaner „WannaCry“ in dessen Folge es unzählige infizierte Rechner weltweit gab sowie nicht mehr funktionierende Infrastrukturen von Krankenhäusern und der Bahn sowie eine Autoproduktion, die im Nachbarland Frankreich empfindlich gestört war. Der Fall zeigt wie verwundbar unsere digitale und eng vernetzte Welt ist.

Aber auch das Thema E-Mail-Anhänge beschäftigt Unternehmen weiterhin, denn die Angreifer werden immer geschickter. Daher gibt es im Netz bereits viele Regeln, wie mit E-Mail-Anhängen umgegangen wird. Wir haben die wichtigsten für Sie zusammengefasst:

  • Untersuchen Sie, ob die E-Mail wirklich echt ist indem Sie mit der Maus über den Absender fahren. Auch vermeintliche Mails von Kollegen oder Freunden können falsch sein.
  • Wenn Sie immer noch unsicher sind, rufen Sie den Absender an oder fordern per Mail eine Bestätigung an.
  • Klicken Sie niemals auf eine URL in einer E-Mail, wenn Sie nicht zweifellos davon überzeugt sind, dass der Absender echt ist.
  • Erlauben Sie keine Macros, wenn Sie nicht ohne Zweifel davon überzeugt sind, dass die Quelle vertrauenswürdig ist.
  • Öffnen Sie nicht ungeprüft E-Mail-Anhänge.
  • Stellen Sie sicher, dass Ihre Arbeit ein sicheres Backup hat, damit im Falle eines infizierten Rechners Ihre Daten wiederherstellbar sind.
  • Wenn Sie es beeinflussen können, stellen Sie das Aktualisierungsintervall von Antivirenprogrammen möglichst kurz ein, um die neuesten Tricks abzufangen.

Prinzipiell gilt: Vertrauen Sie erstmal keinen E-Mail-Anhängen, die Sie nicht angefordert haben. Auch durch Versprechungen im Text wie der Anhang enthält tolle Videoclips sollten Sie widerstehen.
Personalabteilungen haben an der Stelle einen noch schwereren Job, weil auch E-Mails mit Bewerbungen inzwischen oft gefälscht sind. Auch hier gilt: erst die Echtheit überprüfen, dann Anhang geschützt öffnen.

Sie sehen also, dass es ein paar einfache Tricks gibt, wie Sie sich vor Viren und Trojanern in E-Mail-Anhängen schützen können. Eine 100%ige Sicherheit gibt es jedoch nie. Wenn Sie doch einen infizierten Anhang geöffnet haben, wenden Sie sich umgehend an Ihre IT-Abteilung, damit der Schaden schnellstmöglich behoben werden kann.

Urheberrecht Bild: (c) Praneat – Fotolia.com

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