Neue Phishing-Technik – Wie Betrüger an die Daten von Kleinunternehmen kommen

24 Apr

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Die RUCON Gruppe hat den Markennamen MSaaS – Management as a Service – in Deutschland bereits als Marke eintragen lassen. Nun haben wir entschieden auch international aktiv zu werden. Vor einigen Wochen den letzten Schritt gemacht und MSaaS ist nun offiziell und international als Marke verzeichnet. Nach anfänglicher Freude und positiven Feedback musste jedoch auch die RUCON Gruppe erfahren, dass es eine Reihe von Betrügern gibt, die mithilfe einer Phishing-Masche per Post an die Bankdaten des Unternehmens kommen wollen. Zum Glück hatten die Betrüger kein leichtes Spiel mit der RUCON Gruppe, da die Briefe sofort als Fälschung erkannt wurden.

Das sogenannte „Phishing“ ist ein Begriff, den wohl jeder schon einmal gehört hat. Hierbei verschicken Betrüger meistens E-Mails oder Briefe, in denen sie den Empfänger dazu auffordern vertrauliche Daten, wie z.B. in unserem Fall Bankdaten, zu nennen. Ziel ist es, die Konten zu plündern, mit den Karten illegal einzukaufen oder sogar die Identität zu stehlen. Da die Mails oder Briefe täuschend echt aussehen, ist dies besonders trügerisch. Die Kriminellen geben sich häufig als die Sparkasse, das Finanzamt oder die Post aus und sprechen die Adressaten persönlich mit vollkommen richtigen Daten an. So erhielten wir einen authentisch wirkenden Brief vom Finanzamt mit der Aufforderung zur Überweisung. Während der Überprüfung der Kontodaten fiel jedoch sofort auf, dass diese nicht korrekt waren.

Diese Betrugsmasche ist bekannt. Vor allem Kleinunternehmen beschweren sich häufig direkt nach der Gründung oder einer Markenanmeldung über Phishing. Um nicht auf die Masche der Kriminellen reinzufallen, gibt es einige wichtige Punkte, auf die man beim Öffnen solcher Briefe achten sollte. So sind z. B. Rechtschreib- und Grammatikfehler, falscher Name des Absenders oder Adressaten, generelle Falschdaten, keine Geschäftsbeziehung zum Absender und hohe Rechnungssummen Anzeichen für einen Betrug. Zudem wird der Empfänger meist aufgefordert, die Zahlungen „sofort!“ oder „dringend!“ zu tägigen, da ihm sonst ein Inkassoverfahren oder eine weitere Mahnung drohe

Phishing-Briefe sind auf den ersten Blick kaum von Originalschreiben zu unterscheiden. In den meisten Fällen haben die Täter bereits die richtigen Kontodaten und auch weitere persönliche Daten in den Überweisungsträger eingetragen und können zudem fehlerlos und mit persönlicher Ansprache Daten verlangen. Somit raten wir,zusätzlich die Kontodaten des Empfängers zu überprüfen, bevor man eine Überweisung tätigt. Denn vor allem kleine Unternehmen können durch Phishing schnell in finanzielle Schwierigkeiten geraten.

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