So geht es weiter mit „KRACK“…

25 Jan

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Sie erinnern sich vielleicht an die Sicherheitslücke „KRACK“ [1], die im Herbst 2017 durch die Medien geisterte! Dabei ging es um eine Schwachstelle im bis dahin sicher geltenden WPA2 Protokoll[2]. Im Oktober 2017 entdeckten Sicherheitsforscher eine Schwachstelle in diesem Protokoll, das es den Angreifern möglich machte, sensible Daten wie Passwörter und Kreditkartendaten auszulesen.

Inzwischen haben viele Hersteller die Sicherheitslücke geschlossen. Es gibt jedoch viele Geräte, die wohl niemals ein Update bekommen werden. „Insbesondere Smartphones mit dem Betriebssystem Android werden von etlichen Herstellern schon nach wenigen Jahren nicht mehr mit Updates versorgt“, ist im Oktober 2017 in der t3n zu lesen.

Auf der CES in Las Vegas wurde von dem Firmenkonsortium Wi-Fi Alliance, das Geräte mit Funkschnittstellen zertifiziert, eine Lösung zu dem Problem vorgestellt, nämlich das WPA3.

Folgende Vorteile und Neuerungen soll das neue Protokoll beinhalten:

  1. Robuster Schutz auch bei der Wahl einfacher Passwörter
  2. Prozess zur Konfiguration der Geräte soll vereinfacht werden
  3. Schutz der Privatsphäre der Nutzer in offenen Netzwerken durch individualisierte Datenverschlüsselung
  4. Betreiben von Wi-Fi-Netzwerken auch in Bereichen mit erhöhten Sicherheitsanforderungen

[1] Key Reinstallation Attack

[2] Wi-Fi Protected Access 2, kurz WPA2. Hierbei handelt es sich um einen Sicherheitsstandard für Funknetzwerke nach den WLAN-Standards IEEE 802.11a, b, g, n und ac.

Urheber: © SrbDroid – Fotolia.com

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