Soziale Isolation – Wie verhält sich die Psyche

24 Mrz

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In den heutigen Tagen dreht sich alles um die Pandemie von der wir noch vor vier Wochen geglaubt haben, dass sie uns nicht oder zumindest nicht so stark trifft. Anfang Dezember, das ist noch kein halbes Jahr her, hatte noch keiner etwas von dieser Krankheit gehört.

Die Ungewissheit, wie es weitergeht, wie lange diese Krise dauert und die unklaren Aussichten verunsichern. Zusätzlich die soziale Isolation bei einer Spezies, die evolutionsbedingt auf soziale Kontakte angewiesen ist. Darüber hinaus weiß keiner so genau, wie der Krankheitsverlauf bei sich selbst, nahen Angehörigen, Freunden verlaufen würde, für den Fall, dass sie sich infizieren. Wie gehen Menschen generell mit dieser Last um? Welche Auswirkungen hat das Ganze auf die Psyche und wie kann hier entgegengewirkt werden?

Wichtig ist, diese Auswirkungen im Krisenmanagement zu berücksichtigen. Wir erstellen Risikobewertungen für: finanzielle Auswirkungen auf das Unternehmen, für die Aufrechterhaltung des Betriebs, auch wenn ein Teil der Belegschaft am Virus erkrankt, für Lieferengpässe, etc. Aber was die wenigsten bedenken in Zeiten der Pandemie, sind die Auswirkungen ausfallender Mitarbeiter auf Grund psychischer Folgen. Wir haben bereits ohne Corona eine hohe Belastung des Gesundheitssystems mit psychischen Erkrankungen. Das könnte sich auf Grund der aktuellen Situation noch verschärfen. Wie können Sie, als Unternehmer, Ihre Mitarbeiter schützen? Wir haben ein paar Ideen und Tipps für Sie und Ihre Mitarbeiter zusammengetragen, die helfen sollen, diese Zeit der Isolation besser zu überstehen:

  • Beachten Sie die Regeln für Homeoffice
  • Schaffen Sie sich Routinen – auch wenn Sie keine Termine haben
  • Sehen Sie das Positive in der Situation:
    • Sie haben Zeit, ein Buch zu lesen, den Frühjahrsputz zu machen oder ähnliches
    • Es etablieren sich neue Arbeitsweisen, die auch nach Corona weiter bestehen können
    • Die Pandemie scheint überwindbar, wenn wir nach China blicken
  • Nutzen Sie Telefon und Video zur Kontaktpflege:
    • Planen Sie ein gemeinsames Abendessen oder eine Kochsession (als Videokonferenz)
    • Machen Sie gemeinsame Spaziergänge oder Wanderungen (virtuell)
  • Denken Sie an Ihre Bewegung – Sport ist gerade in diesen Zeiten wichtig:
    • Gehen Sie joggen (allein) und am besten bei Sonne und wenn es etwas wärmer ist
    • Meditieren Sie oder machen Achtsamkeitsübungen
  • Sprechen Sie mit Freunden oder der Familie über Ihre Ängste und Sorgen, bleiben Sie damit nicht allein
  • Nehmen Sie sich bewusst einmal am Tag Zeit für die Nachrichten und schalten Sie dann wieder aus. So verhindern Sie, dass Ihre Gedanken sich nur um Corona drehen
  • Seien Sie nachsichtig mit sich: Angst zu haben ist in Ordnung. Füttern Sie diese allerdings nicht ständig.
  • Schaffen Sie sich Zeit und Raum für sich selbst. Grenzen Sie sich auch mal ab.
  • Setzen Sie sich Ziele und machen Pläne für danach, um die Motivation aufrecht zu erhalten. Beispielsweise ein Urlaub oder eine tolle Anschaffung.

Die aktuellen Ereignisse überschlagen sich und es wird zunehmend schwerer, zwischen Fakten, Fiktion und Spekulation zu unterscheiden. Bleiben Sie auch in dieser Situation achtsam und aufmerksam. Informationen Sie sich bei zuverlässigen Quellen und treffen Sie für sich eigene Bewertung / Entscheidungen. Wir haben für Sie nach bestem Wissen und Gewissen recherchiert, dennoch können wir keine Gewähr oder gar Garantie für die Vollständigkeit der Themen übernehmen. Es würde auch hier den Rahmen dafür sprengen.

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