Wie ISO-Normen den Urlaub verbessern

06 Aug

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Die internationale Ordnung für Normung (ISO) begleitet uns stetig in unserem Arbeitsalltag. Diese stellt in den verschiedensten Bereichen Normen, an die man sich halten muss. Somit erfordern diese von z.B. Unternehmen, dass sie sich strikt an bestimmte Richtlinien halten. Auch wenn der Sinn solcher Normen die internationale Abstimmung und Qualitätssicherung darstellt, bedeutet das für die meisten Unternehmen viel Aufwand. Nun ist der Sommer voll in Gange und das bedeutet auch, dass viele in den wohlverdienten Urlaub gehen können. Das heißt jedoch nicht, dass die ISO-Normen keinen Einfluss mehr haben. Nein, die ISO-Normen sind ein ständiger Begleiter. 

Es fängt damit an, dass viele Touristen am Anfang ihres Aufenthalts in eines der 162 Länder, welche zur ISO gehören, ein Touristeninformationscenter aufsuchen. Diese Informationscentren müssen der Norm ISO 14785 entsprechen und garantieren eine Mindestanforderung an Qualität für alle Leistungen, welche in einem solchen Büro geliefert werden. Das heißt wenn ein Tourist sich beispielsweise im oder kurz vor dem Urlaub den Fuß bricht, können in einem solchen Zentrum zuverlässig Aktivitäten vorgeschlagen werden, welche z.B. einen Aufzug haben bzw. die Gehbehinderung berücksichtigen.  

Auch wenn man sich im Urlaub den Fuß bricht oder jegliche medizinische Leistungen in Anspruch nehmen muss, garantiert die ISO dafür, dass die Krankenhäuser bestimmten Standards entsprechen. Dies ist in der ISO 22523 geregelt und gilt z.B. für alle medizinischen Versorgungen, Lebensmittelsicherheit, Hygiene sowie juristischen Unterstützungen während des Aufenthalts. 

Die ISO ist auch bei den unterschiedlichsten Aktivitäten, welche im Urlaub ausgeübt werden, vertreten. So gibt es ISO-Normen, welche bestimmte Richtlinien für die Ausbildung von SchnorchelLehrern (ISO 13970) vorgeben. Das ist vor allem deswegen wertvoll, da bestimmte Anforderungen hinsichtlich der Ausbildung dieser von Nöten sind. Zum Beispiel bei dem Verhalten in Notfallsituationen. Denn die Lehrer müssen schnell reagieren und zum Beispiel erste Hilfe leisten können.   

Und sogar für Strände gibt es eine ISO Norm (ISO 13009). Diese sorgen dafür, dass die Strände ein einheitliches Management haben, das heißt z.B. wie oft der Müll aufgeräumt werden muss, damit diese den „Sauberkeits-“ Standards entsprechen. Aber auch welche Regeln am Strand gelten, wird hier festgehalten. Zum Beispiel wann Informationen an die Besucher gegeben werden müssen, wenn es zu windig ist und ab wann die Menschen nicht mehr ins Wasser gehen dürfen. 

Aber auch wer nach Hause kommt und den gut organisierten Urlaub bewerten möchten, trifft auf ISO-Normen. Denn nicht alle Reviews dürfen veröffentlicht werden und die Sicherheit der persönlichen Daten muss gewahrt sein. Wie man sieht, begleiten uns die ISO-Normen ständig. Im Urlaub ist man sogar überaus froh, dass sie existieren. 

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