Zwei-Faktor-Authentifizierung erhöht die Sicherheit

19 Nov

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Am 14. September 2019 ist die EU-Zahlungsdienstrichtlinie PSD2 (Payment Services Directive 2) in Kraft getreten. Das bedeutet, Online-Händler müssen seither für alle Zahlungsvorgänge die mehr als 30 Euro betragen, die Zwei-Faktor-Authentifizierung einsetzen. Bezüglich dieser Zwei-Faktor-Authentifizierung gibt es diverse Varianten, welche die Sicherheit der Daten erhöht. Aber schützt diese wirklich vor unerlaubten Zugriffen oder ist es ein eher schwaches Sicherheitsinstrument?

Was ist Zwei-Faktor-Authentifizierung überhaupt? Die Zwei-Faktor Authentifizierung schützt Personen davor, dass Hacker Passwörter stehlen. Hierbei erfolgt der Identitätsnachweis eines Nutzers mithilfe der Kombination von zwei unterschiedlichen und zudem auch unabhängigen Faktoren. Zum Beispiel werden die Geldkarte und der Pin beim Geldautomaten, Fingerabdruck plus Tan bei Online Zahlungen oder auch ein Zugangscode sowie Entsperrung per Stimme eingesetzt. Diese Authentifizierung wird dabei nicht nur im Zahlungsverkehr genutzt, sondern auch generelle personenbezogene Daten werden hierdurch geschützt.

In der Deloitte Studie aus 2014 kam man zu dem Ergebnis, dass 48 % der Cybervorfälle nicht durch die Zwei-Faktor-Authentifizierung hätten vermieden werden können. Somit werden Behauptung, die die Zwei-Faktoren-Authentifizierungen negativ bewerten, auf eine fünf Jahre alte Studie gestützt. Zudem werden hier Cybervorfälle nicht genau definiert. So könnte ein Fehler auch bei der Person selbst entstanden sein, indem eine E-Mail mit sensiblen Daten verschickt oder kritische Software installiert wird. Somit ist diese Studie mit besonderer Vorsicht zu betrachtet. Internet-Nutzer müssen unabhängig davon, ob sie es im beruflichen oder privaten Alltag nutzen, verantwortungsvoller surfen und auch mit ihren Daten umgehen.

Sogar wenn 48 % der Cybervorfälle nicht durch die Zwei-Faktor-Authentifizierung vermieden werden können, kann dennoch festgehalten werden, dass über 50 % der Vorfälle tatsächlich vermieden wurden. Denn die Realität sieht so aus, dass unsere Daten heutzutage ständigen Angriffen ausgesetzt sind. Für Hacker ist es ein leichtes Spiel an Passwörter, Bankdaten und Identitäten oder Social-Media-Zugänge ranzukommen. So sind Phishing, Keylogging und Brut-Force-Attacken häufig eingesetzte Methoden, die Daten zu stehlen. Für Privatpersonen ist so ein Angriff bereits überaus ärgerlich, doch für Unternehmen kann sich so ein Datenklau geschäftsschädigend auswirken.

Damit eine Zwei-Faktor-Authentifizierung auch funktionieren kann, ist es besonders wichtig, kontinuierlich die Sicherheits-Updates für das Betriebssystem auszuführen. Zudem ist der Einsatz sicherer Passwörter als auch ein häufiger Wechsel der Passwörter wichtig. Das Öffnen von E-Mails sollte immer kritisch geschehen. Das heißt, der Blick sollte vor dem Öffnen zuerst auf den Absender liegen und falls dieser unbekannt ist, sollte man dieser E-Mail mit Skepsis begegnen. Anhänge oder Links sollten gar nicht geöffnet werden. Wenn diese Regeln befolgt werden, greift auch die Zwei-Faktor-Authentifizierung.

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